ADFC vergleicht Radkultur: Was Deutschland von den Niederlanden lernen kann

Luisa Klein
Luisa Klein
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Menschen, die auf Straßen mit Autos auf der linken und rechten Seite fahren, sowie Geschäfte, ein Zelt, Bäume und Gebäude im Hintergrund.Luisa Klein

ADFC vergleicht Radkultur: Was Deutschland von den Niederlanden lernen kann

ADFC veranstaltet erstes Treffen 2026: Vergleich der Radbedingungen in Deutschland und den Niederlanden

Am Donnerstag, dem 8. Januar, lädt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zu seinem ersten öffentlichen Treffen des Jahres ein, um die Unterschiede zwischen der Radinfrastruktur in Deutschland und den Niederlanden zu analysieren. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die niederländischen Bedingungen für Radfahrer oft als vorbildlich gelten – und was Deutschland davon lernen kann. Sowohl Mitglieder als auch Interessierte sind herzlich willkommen, ihre Perspektiven einzubringen.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Kirchstraße 109, in Duisburg-Hochheide. Die Teilnehmer erwarten kurze Filmbeiträge, die den Radverkehr in beiden Ländern gegenüberstellen. Zudem werden Beispiele der Dutch Cycling Embassy präsentiert, um zentrale Unterschiede zu veranschaulichen.

In der anschließenden Diskussion geht es darum, welche Lehren Deutschland aus dem niederländischen Modell ziehen kann. Die Gäste sind aufgefordert, Fragen zu stellen, Ideen auszutauschen und sich in lockerer Runde zu vernetzen. Thematisch werden städtische Radverkehrspolitik, Infrastrukturplanung und alltägliche Herausforderungen für Radfahrer behandelt.

Dem öffentlichen Treffen geht eine interne Sitzung des ADFC-Vorstands voraus, die bereits um 15 Uhr im Rathaus von Winnenden stattfindet – und zwar in der Cafeteria im vierten Stock. Dort wurden die Weichen für die spätere öffentliche Debatte gestellt.

Die Veranstaltung bietet Radbegeisterten und Externen eine Plattform, um konkrete Verbesserungsvorschläge für den Radverkehr in Deutschland zu diskutieren. Anhand von Videos und Fachbeispielen werden die Gegenüberstellungen beider Länder anschaulich aufbereitet. Die Organisatoren erhoffen sich von dem Abend anregende Gespräche über die Zukunft der Radpolitik.