70 Kilometer durch den Teutoburger Wald: Wie Reservisten der Bundeswehr an ihre Grenzen gehen

Luisa Klein
Luisa Klein
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Eine Gruppe von Soldaten in Helmen und mit Gewehren durchquert einen grünen Wald mit hohen Bäumen, mit Text am unteren Bildrand.Luisa Klein

70 Kilometer durch den Teutoburger Wald: Wie Reservisten der Bundeswehr an ihre Grenzen gehen

Reservisten der Bundeswehrakt sich einem extrem anstrengenden 70-Kilometer-Marsch durch den Teutoburger Wald

Bei der sogenannten Durchbruch-Übung werden die Teilnehmer an ihre körperlichen und geistigen Grenzen gebracht – 36 Stunden ohne Schlaf. Nur wer in absoluter Topform ist, darf überhaupt antreten.

Die Herausforderung beginnt mit einer Schwimmstrecke durch den Dortmund-Ems-Kanal – ohne Neoprenanzug. Anschließend müssen die Teams sich durch den Wald kämpfen, dabei Aufgaben wie Abseilen, einen Biathlon und das Umgehen von Drohnen meistern. Unterwegs warten simulierte Einsätze, darunter die Rettung von "Verletzten" nach einem inszenierten Unfall sowie Fahrzeugkontrollen an einem Checkpoint.

Die Veranstalter betonen, dass die Übung weit mehr als nur körperliche Fitness erfordert. Motivation, Durchhaltevermögen und mentale Stärke sind entscheidend, um durchzuhalten. Einige Teilnehmer sind Ende 50 – ein Beweis dafür, dass Alter kein Hindernis für Entschlossenheit ist.

Die Teams haben bis Samstag, 23 Uhr, Zeit, den Parcours zu bewältigen. Am Sonntag folgt eine Siegerehrung für alle, die das Ziel erreichen.

Die Durchbruch-Übung zählt zu den härtesten Prüfungen für Reservisten der Bundeswehrakt. Wer sie besteht, hat extreme körperliche und psychische Belastungen überstanden. Die Veranstaltung zeigt, welche Fähigkeiten und welch hoher Einsatz nötig sind, um eine solche Herausforderung zu meistern.