1. FC Köln in der Krise: Fans fordern Kwasnioks Abgang vor Bayern-Duell

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Ein Vintage-Plakat zeigt eine Menge, die ein Fußballspiel in einem Stadion schaut, mit dem Text "Football by the Underground - Humours of London No. 3" oben.Johanna Krüger

1. FC Köln in der Krise: Fans fordern Kwasnioks Abgang vor Bayern-Duell

1. FC Köln steht nach sieben sieglosen Spielen in der Bundesliga unter Druck. Trotz Platz 11 in der Tabelle – fünf Punkte über dem Relegationsplatz – wächst die Unzufriedenheit der Fans. Beim jüngsten Spiel gegen den 1. FC Heidenheim wurde ein Protesttransparent mit der Aufschrift „Kwasni Yok“ („Kwasniok Nein“) gezeigt – ein deutliches Zeichen der Frustration gegenüber Trainer Lukas Kwasniok.

Die Vereinsführung hält weiterhin an Kwasniok fest, doch die aktuelle Schwächephase hat alte Sorgen wieder aufkeimen lassen. Die Anhänger sind besorgt, besonders nach den Krisenjahren der Vergangenheit. Sportdirektor Thomas Kessler traf sich mit Fanvertretern, um ihre Bedenken zu besprechen und die Stimmung zu beruhigen.

Kessler zeigt sich dennoch zuversichtlich, dass das Team die Wende schaffen kann. Er betont die Bedeutung der anstehenden Partien, beginnend mit dem Heimspiel gegen den FC Bayern München am Mittwoch. Bereits am Wochenende folgt die nächste Bewährungsprobe: Köln gastiert bei Mainz 05. Doch auch die Mainzer haben ihre eigenen Probleme. Der neue Trainer Urs Fischer, seit Dezember 2025 im Amt, hat in der Rückrunde noch keinen Sieg eingefahren. Seine Mannschaft ist zwar ungeschlagen, wird aber dringend den ersten Dreier gegen Köln anpeilen.

Die nächsten beiden Spiele könnten über Kölns Saison entscheiden. Starke Leistungen gegen Bayern und Mainz würden die Stimmung stabilisieren. Der Verein versichert unterdessen, an der Rückkehr zur alten Stärke und am Vertrauen der Fans zu arbeiten.